Alopecia areata: Klinik, Pathogenese und topische Immuntherapie
Steen, P.V.D.; Hoffman, R.; Raykowski, S.; Schäufele, M.; Happle, R. · Deutsches Ärzteblatt · 1995 · Heft 12 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Alopecia areata ist eine autoimmune Erkrankung, die zu plötzlichem Haarausfall führt. Die Klinik zeigt sich in runden, kahlen Stellen auf der Kopfhaut und anderen Körperregionen. Die Pathogenese ist komplex und umfasst genetische Prädispositionen sowie immunologische Mechanismen, bei denen T-Zellen die Haarfollikel angreifen. Die topische Immuntherapie, insbesondere mit Diphencyprone (DPCP), hat sich als wirksam erwiesen, indem sie eine lokale Entzündungsreaktion auslöst, die das Haarwachstum stimuliert. Nebenwirkungen sind meist mild und vorübergehend. Die Therapie erfordert Geduld, da der