Virus-Serie (8): Infektionen mit dem Epstein-Barr-Virus
Koch, H.G.; Harms, E. · Deutsches Ärzteblatt · 1995 · Heft 7 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Epstein-Barr-Virus (EBV) gehört zur Familie der Herpesviren und ist weltweit verbreitet. Es wird hauptsächlich durch Speichel übertragen und ist bekannt für seine Rolle bei der Entstehung von infektiöser Mononukleose, auch als Pfeiffer-Drüsenfieber bekannt. Die Infektion kann zu Symptomen wie Fieber, Halsschmerzen und geschwollenen Lymphknoten führen. EBV bleibt nach der Erstinfektion lebenslang im Körper und kann inaktiv bleiben. In einigen Fällen kann es jedoch zu reaktivierten Infektionen kommen, die mit verschiedenen Erkrankungen, einschließlich bestimmter Krebsarten, assoziiert sind.