Elektrokrampftherapie
Folkerts, H. · Deutsches Ärzteblatt · 1995 · Heft 6 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Elektrokrampftherapie (EKT) ist ein medizinisches Verfahren, das zur Behandlung schwerer psychischer Erkrankungen, insbesondere Depressionen, eingesetzt wird. Bei der EKT wird ein kontrollierter elektrischer Strom durch das Gehirn geleitet, um einen kurzen Krampfanfall auszulösen. Diese Methode kann bei Patienten angewendet werden, die auf andere Therapien nicht ansprechen oder bei denen eine schnelle Wirkung erforderlich ist. Die Behandlung erfolgt in der Regel unter Narkose und wird in mehreren Sitzungen durchgeführt. Nebenwirkungen können Gedächtnisstörungen und Verwirrtheit umfassen,