Klinik und Therapie der Gicht
Zöllner, N. · Deutsches Ärzteblatt · 1994 · Heft 34 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Gicht ist eine entzündliche Erkrankung, die durch erhöhte Harnsäurespiegel im Blut verursacht wird, was zur Bildung von Harnsäurekristallen in den Gelenken führt. Die häufigsten Symptome sind akute Gelenkschmerzen, Schwellungen und Rötungen, oft beginnend im Großzehengelenk. Die Diagnose erfolgt durch klinische Untersuchung, Anamnese und Labortests zur Bestimmung der Harnsäurewerte. Die Therapie umfasst akute Schmerzbehandlung mit nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) und Colchicin sowie langfristige Maßnahmen zur Senkung der Harnsäure, wie Diätanpassungen und Medikamente wie Allopurinol.