Otoakustische Emissionen
Lenarz, T. · Deutsches Ärzteblatt · 1994 · Heft 33 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Otoakustische Emissionen (OAE) sind Geräusche, die von den Haarzellen im Innenohr erzeugt werden und als Indikator für die Funktion des Hörsystems dienen. Sie entstehen durch die mechanischen Bewegungen der äußeren Haarzellen, die Schallwellen in elektrische Signale umwandeln. OAE können in zwei Hauptkategorien unterteilt werden: spontane und induzierte Emissionen. Spontane OAE treten ohne äußere Stimulation auf, während induzierte OAE durch akustische Reize ausgelöst werden. Die Messung von OAE ist ein wichtiges diagnostisches Werkzeug in der Audiologie, insbesondere zur Früherkennung von