Molekulare Genetik in der Medizin: Mikrodeletionssyndrome
Horsthemke, B. · Deutsches Ärzteblatt · 1994 · Heft 12 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Mikrodeletionssyndrome sind genetische Erkrankungen, die durch den Verlust kleiner DNA-Abschnitte auf Chromosomen entstehen. Diese Deletionen können zu einer Vielzahl von klinischen Symptomen führen, die je nach betroffenem Chromosomenbereich variieren. Häufige Mikrodeletionssyndrome sind das Williams-Beuren-Syndrom, das DiGeorge-Syndrom und das Prader-Willi-Syndrom. Die Diagnostik erfolgt meist durch molekulargenetische Verfahren wie die Chromosomenanalyse oder die Array-CGH-Technologie. Eine frühzeitige Erkennung ist entscheidend für die Therapie und das Management der Symptome. Die