Octreotide (Sandostatin) bei Morbus Ménétrier
w · Deutsches Ärzteblatt · 1993 · Heft 41 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Octreotide, ein Somatostatin-Analogon, wird zur Behandlung von Morbus Ménétrier eingesetzt, einer seltenen Erkrankung, die durch eine übermäßige Produktion von Magenschleimhaut und eine Verdickung der Magenwand gekennzeichnet ist. Die Therapie zielt darauf ab, die Symptome zu lindern und die Sekretion von Magensaft zu reduzieren. Studien zeigen, dass Octreotide die Proteinverluste verringern und die Magenbeschwerden verbessern kann. Es wird in der Regel subkutan verabreicht und kann bei Patienten mit schwerem Verlauf in Kombination mit anderen therapeutischen Maßnahmen eingesetzt werden. Die