Fibrinogen und kardiovaskuläres Risiko
acc · Deutsches Ärzteblatt · 1993 · Heft 40 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fibrinogen ist ein wichtiges Plasmaprotein, das eine zentrale Rolle bei der Blutgerinnung spielt. Es wird in der Leber produziert und kann als Biomarker für das kardiovaskuläre Risiko dienen. Erhöhte Fibrinogenwerte sind mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen assoziiert, da sie Entzündungsprozesse und Thrombosen begünstigen. Studien zeigen, dass hohe Fibrinogenkonzentrationen das Risiko für Myokardinfarkt und Schlaganfall erhöhen können. Die Messung von Fibrinogen im Blut kann daher zur Risikobewertung bei Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen beitragen.