Hyperthermie in der klinischen Onkologie
Wust, P.; Felix, R. · Deutsches Ärzteblatt · 1993 · Heft 28 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hyperthermie ist eine therapeutische Methode in der klinischen Onkologie, die darauf abzielt, Tumorgewebe durch gezielte Erhöhung der Temperatur zu schädigen. Diese Technik kann als alleinige Behandlung oder in Kombination mit anderen Therapien wie Strahlentherapie und Chemotherapie eingesetzt werden. Durch die Erhöhung der Temperatur wird die Durchblutung gefördert, was die Wirksamkeit von Chemotherapeutika steigern und die Empfindlichkeit von Tumorzellen gegenüber Strahlung erhöhen kann. Es gibt verschiedene Methoden zur Anwendung von Hyperthermie, darunter lokale, regionale und systemische