Substitutionsgestützte Behandlung der Opiatabhängigkeit
Gastpar, M.; Rösinger, C. · Deutsches Ärzteblatt · 1993 · Heft 23 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die substitutionsgestützte Behandlung der Opiatabhängigkeit ist ein anerkanntes Verfahren zur Unterstützung von Menschen mit Opioidabhängigkeit. Ziel ist es, die Abhängigkeit zu reduzieren und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Dabei werden Opioid-Agonisten wie Methadon oder Buprenorphin eingesetzt, um Entzugserscheinungen zu lindern und das Verlangen nach illegalen Drogen zu verringern. Die Behandlung erfolgt in einem strukturierten Rahmen, der ärztliche Betreuung, psychosoziale Unterstützung und regelmäßige Kontrollen umfasst. Langfristig soll die Therapie den Betroffenen