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Poensgen, M. · Deutsches Ärzteblatt · 1991 · Heft 41 · S. 1 bis 1

Dokument
461664
CareLit-ID
Jahr
1991
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Poensgen, M.
Ausgabe
Heft 41 / 1991
Jahrgang 23
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

fremdbestimmt sind. Sie kann entscheidungserleichternd und angstfrei verlaufen, wenn am Ende keine Indikationsstellung vom Arzt — sozusagen ein Urteil — steht, sondern letztlich die Gewissensentscheidung selbst getroffen werden kann und muß. Das Lebensschutzgebot wäreohne eingehende Beratung nicht erkennbar. Im übrigen ist es für einen verantwortungsbewußten Arzt unzumutbar, einen nicht ungefährlichen und keinesfalls komplikationsfreien Eingriff ohne die Gewißheit vorzunehmen, daß

Schlagworte

Schwangerschaftsabbruch Adoptionsfreigabe psychische Folgen Frauen medizinische Ethik Beratung Verantwortung Lebensschutz gesellschaftliche Diskriminierung Kontrazeption Unterstützung Familienplanung Abortion Adoption Women's Health Mental Health