CareLit Fachartikel
Fragen und Sorgen
Brandt, H. · Deutsches Ärzteblatt · 1990 · Heft 40 · S. 1 bis 1
Dokument
465759
CareLit-ID
Jahr
1990
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
B ald nach Gründung der SED forderten ihre Funktionäre offen den „politischen Arzt", das heißt einen parteiideologisch gebundenen Mediziner, der den stalinistischen Kurs vertritt, praktiziert und ihm seine ärztliche Tätigk: eit unterordnet. Der Arzt sollte nicht nur als Propagandist wirken, sondern seinen Patienten politisches „Vorbild" sein. Das bedeutete Verzicht auf geistige Eigenständigkeit und ärztliche Unabhängigkeit. Ganze Scharen von „Gesellschaftswissenschaftlern" wurden
Schlagworte
politische Medizin
stalinistische Ethik
Schwangerschaftsunterbrechung
ärztliche Unabhängigkeit
ambulante Versorgung
Alterssicherung
freiberufliche Ärzte
Gesundheitswesen
Prophylaxe
Facharztweiterbildung
DDR
medizinische Hierarchie
Political Medicine
Medical Ethics
Abortion
Physician Autonomy