CareLit Fachartikel

Einstellung lebensverlängernder Maßnahmen: Abbruch der Ernährung durch PEG-Magensonde

Roßbruch, R. · PflegeRecht, Neuwied · 1998 · Heft 7 · S. 161 bis 163

Dokument
46872
CareLit-ID
Jahr
1998
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
PflegeRecht, Neuwied
Autor:innen
Roßbruch, R.
Ausgabe
Heft 7 / 1998
Jahrgang 2
Seiten
161 bis 163
Erschienen: 1998-07-01 00:00:00
ISSN
1433-7231
DOI

Zusammenfassung

Das Oberlandesgericht Frankfurt a.M. hatte die Frage zu entscheiden, ob durch eine vormundschaftsgerichtliche Entscheidung die Möglichkeit einer Genehmiguing des Abbruchs lebenserhaltender Maßnahmen analog  1904 BGB zulässig ist. Das Oberlandesgericht bejahte diese Möglichkeit unter der Voraussetzung, daß die Genehmigung dem zuvor geäußerten oder mutmaßlichen Willen des Patienten entspricht und ein bewußtes und selbstbewußtes Leben nicht mehr zu erwarten ist.SLN Dabei ist zu beachten, daß die vorliegende Entscheidung keine Aussagen zur Problematik der sog. aktiven Sterbehilfe und deren Strafbarkeit gemäß  216…

Schlagworte

STERBEHILFE AKTIVE TOD KLINISCHER ERNAEHRUNG ERNAEHRUNGSSONDE MAGENSONDE KOMA ZEREBROVASKULAERE KRANKHEIT RECHTSPRECHUNG PflegeRecht Neuwied