Einstellung lebensverlängernder Maßnahmen: Abbruch der Ernährung durch PEG-Magensonde
Roßbruch, R. · PflegeRecht, Neuwied · 1998 · Heft 7 · S. 161 bis 163
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Oberlandesgericht Frankfurt a.M. hatte die Frage zu entscheiden, ob durch eine vormundschaftsgerichtliche Entscheidung die Möglichkeit einer Genehmiguing des Abbruchs lebenserhaltender Maßnahmen analog 1904 BGB zulässig ist. Das Oberlandesgericht bejahte diese Möglichkeit unter der Voraussetzung, daß die Genehmigung dem zuvor geäußerten oder mutmaßlichen Willen des Patienten entspricht und ein bewußtes und selbstbewußtes Leben nicht mehr zu erwarten ist.SLN Dabei ist zu beachten, daß die vorliegende Entscheidung keine Aussagen zur Problematik der sog. aktiven Sterbehilfe und deren Strafbarkeit gemäß 216…