Wunddrainage bei posttraumatischer und postoperativer Knocheninfektion
Fleischmann, W.; Russ, M. · OP-Journal, Stuttgart · 1998 · Heft 9 · S. 160 bis 163
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Wunddrainage ist ein wesentlicher Bestandteil der lokalen Infektbehandlung. Sie verhindert Flüssigkeitsansammlungen im Wundgebiet und begünstigt so den heilungsfördernden engen Gewebskontakt. Durch die Produktion eines gerichteten Flüssigkeitsstroms, der von der Wunde hinweg führt, erfolgt eine Dekontamination und Detoxikationvon Wundoberflächen. Das in der Unfallchirurgie am häufigsten verwendete System ist die Redondrainage. Die Spül-Saug-Drainage und die Vakuumversiegelung erlauben eine pharmakologische Therapie von infizierten Wundoberflächen durch lokale Anwendung von Antibiotika oder Antiseptika. Entsc…