Infektionen nach Wirbelsäuleneingriffen
Kossmann, T.; Stahel, P.-F.; Franzen, D.; Trentz, O. · OP-Journal, Stuttgart · 1998 · Heft 9 · S. 165 bis 169
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Infektionen nach Operationen an der Wirbelsäule sind selten, deren Behandlung erfordert aber eine genaue Kenntnis der anatomischen Besonderheiten der Wirbelsäule sowie ein validiertes Therapieregime. Die chirurgische Sanierung des Infektherdes ist der Grundpfeiler der Behandlung und umfaßt ein sorgfältiges Débridement des betroffenen Gewebes. Ein geplanter second look nach 24-48 Stunden ist obligat und muß bei klinischer Notwendigkeit in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Eine adjuvante Antibiotikatherapie wird empfohlen und richtet sich nach den mikrobiologischen Resistenzprüfungen.