Geschlechtsdifferenzen bei Mehrfacherkrankungen
Grimm, J.; Bittner, E.; Wiesner, G. · Hebammen Wissen · 1998 · Heft 11 · S. 483 bis 491
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die gesundheitliche Situation der männlichen Bevölkerung ist trotz insgesamt niedriger Prävalenzraten an multimorbiden Zuständen gegenüber der weiblichen Bevölkerung ungünstiger zu bewerten.SLN Zu den Folgen der epidemiologischen Transition gehören u.a. ein sozialer Bedeutungswandel von Gesundheitsrisiken, eine Ausdehnung des Krankheitsbegriffs und eine zunehmende Differenzierung pathischer Zustände sowie ein Trend von der Heilung zur Verlängerung des Lebens mit der Krankheit. Eine positiv geleitete Explikation der höheren Morbiditätsraten bei der weiblichen Bevölkerung eröffnet einen inhaltlich konsistenten und…