CareLit Fachartikel

Freiwilligkeit und Zwang in der psychiatrischen Behandlung

Ernst, K. · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 1998 · Heft 11 · S. 2110 bis 2113

Dokument
48198
CareLit-ID
Jahr
1998
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Ernst, K.
Ausgabe
Heft 11 / 1998
Jahrgang 95
Seiten
2110 bis 2113
Erschienen: 1998-11-20 00:00:00
ISSN
0176-3695
DOI

Zusammenfassung

Schwere, rezidivierende psychische Krankheiten zerstören auf die Dauer das soziale Netz, auf welches die erkrankte Person angewiesen ist. Die Fähigkeit des Kranken, mit einer ambulanten, psychiatrischen Behandlung zusammenzuarbeiten, nimmt jedoch mit steigender Krankheitsschwere tendentiell ab. Dadurch kommt es zu Notzuständen, welche zur Zwangseinweisung führen. Wie der Schweizer Autor darstellt, deckt sich der formalrechtliche Zwang aber nicht immer mit der subjektiven Einstellung: Manche formal Zwangseingewiesene akzeptieren die Klinik, und manche formal freiwillig Eingetretene fühlen sich zu Unrecht hier. De…

Schlagworte

NOTFALL NOTFALLBEHANDLUNG PSYCHIATRIE PSYCHIATRISCHES KRANKENHAUS EINWILLIGUNG PSYCHISCHKRANKE Deutsches Ärzteblatt Köln