Stellenwert antimikrobieller Slow-release-Systeme zur Prävention katheterassoziierter Infektionen
Schierholz, J.-M.; Wenchel, H.-M.; König, D.; Beuth, J.; Pulverer, G. · Hygiene + Medizin, Wiesbaden · 1998 · Heft 12 · S. 548 bis 556
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Einsatz invasiver Medizinprodukte steigt jedes Jahr aufgrund der zunehmenden Anzahl von Risikopatienten und Intensivtherapien. Bei der Verwendung intravenöser Katheter geht man davon aus, daß mindestens 20 % aller Septikämien auf infizierte zentrale Venenkatheter zurückzuführen sind. Aufgrund der Schwierigkeiten bei Diagnostik und Therapie einer bereits erfolgten bakteriellen Konolisation stellt nach dem Ausschöpfen aller hygienischen Maßnahmen die Kopplung oder Inkorporierung antimikrobieller Substanzen in Kunststoffmaterialien einen rationalen Lösungsansatz dar, um materialassoziirte Infektionen zu reduzie…