CareLit Fachartikel
PVP-Jod nach Verbrennungen Der Nutzen überwiegt das Risiko
aer · Deutsches Ärzteblatt · 1985 · Heft 39 · S. 1 bis 1
Dokument
483870
CareLit-ID
Jahr
1985
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zunächst sind Brandwunden kaum bakteriell kontaminiert. Doch nach und nach breiten sich erst grampositive, dann gramnegative Erreger aus, und es droht eine Sepsis. Die beste Prophylaxe ist die Lokaltherapie mit PVP-Jod (Polyvinylpyrrolidon-Jod), welches in die Gruppe der Jodophoren gehört. Das PVP-Molekül bindet das Jod elektrostatisch und macht das elementare Halogen wasserlöslich. PVP-Jod wirkt mikrobizid; Resistenzen können sich nicht entwickeln — betonte Dr. Günter Görtz,
Schlagworte
PVP-Jod
Verbrennungen
Wundtherapie
Sepsis
Hauttransplantat
Schilddrüsenfunktion
Povidone-Iod
Burns
Wound Healing
Thyroid Function Tests
Antiseptics
Deutsches Ärzteblatt