Mitteilungen der DGG
N.N. · Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie · 2023 · Heft 8 · S. 436 bis 444
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In der aktuellen Literatur wurden dreizehn Schwangerschaftsfälle bei Patientinnen mit Herzklappenprothesen dokumentiert. Bei elf dieser Fälle verlief die Geburt normal und die Kinder waren gesund. Eine Patientin starb jedoch aufgrund einer Herzinsuffizienz nach einem Herzinfarkt. Die Antikoagulantientherapie sollte während der gesamten Schwangerschaft fortgeführt und fünf Tage vor dem Geburtstermin pausiert werden, um thromboembolische Komplikationen zu vermeiden. Zudem wird von der Einnahme von Ovulationshemmern abgeraten, da diese das Thromboserisiko erhöhen. Hormonelle Kontrazeptiva