Das Zollinger-Ellison-Syndrom
PR · Deutsches Ärzteblatt · 1969 · Heft 23 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Zollinger-Ellison-Syndrom ist eine seltene Erkrankung, die durch die Bildung von gastrinproduzierenden Tumoren, sogenannten Gastrinomen, gekennzeichnet ist. Diese Tumoren führen zu einer übermäßigen Produktion von Magensäure, was zu wiederkehrenden Magenund Zwölffingerdarmgeschwüren führt. Die Symptome umfassen Bauchschmerzen, Durchfall und Gewichtsverlust. Die Diagnose erfolgt durch Blutuntersuchungen, bildgebende Verfahren und endoskopische Untersuchungen. Die Behandlung besteht in der Regel aus der chirurgischen Entfernung der Tumoren sowie der medikamentösen Therapie zur Hemmung der