Weniger Kraft nötig
N.N. · Heilberufe · 2015 · Heft 10 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Für die inhalative Therapie von Lungenerkrankungen ist nicht nur der gerätespezifisch vom Patient mindestens aufzubringende Atemfluss bedeutsam. Die Inhalationsgeräte unterscheiden sich auch in ihrem inneren Widerstand — mit Auswirkungen auf den Erfolg. Ein gesunder Mensch schafft in der Spirometrie einen Spitzeninspirationsfluss (PIF) von 382 ml/min. Mit dem Discus-Inhaler liegt der PIF noch bei 109 l/min, beim Turbohaler bei 72 l/min. „Das ist ausreichend, um eine Deaggegation der Partikel zu erreichen“, betonte Dr. Peter Haidl, Schmallenberg. Die Situation kann aber bei Patienten mit Lungenerkrankungen, ungün…