SIPE — der Tod im kalten Wasser
N.N. · MMW - Fortschritte der Medizin · 2017 · Heft 12 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Immer wieder bekommen Triathleten während des Schwimmens eine plötzliche Lungenfunktionsstörung. 2015 starb einer dieser Extremsportler im Hudson River. Eine andere Teilnehmerin entwickelte schwere Atemnot nach einer Hustenattacke. Sie spuckte Blut. Innerhalb kurzer Zeit hatte sich ein Lungenödem entwickelt. Bei beiden wurde ein Swimming-induced pulmonary edema (SIPE) vermutet. Die American Heart Association berichtet von 43 Todesfällen beim Triathlon in den Jahren 2003–2011, davon 30 beim Schwimmen. Das Tückische ist, dass sich die Dyspnoe innerhalb weniger Minuten entwickeln kann. …