Schlechtes Omen: Hoher oder steigender Ruhepuls
N.N. · MMW - Fortschritte der Medizin · 2018 · Heft 2 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Regelmäßige Messungen des Ruhepulses können helfen, Patienten zu identifizieren, die einen schlechten Gesundheitszustand und ein hohes Risiko für Komplikationen haben. Bei 15.680 Teilnehmern der bevölkerungsbasierten ARIC-Studie wurde zwölf Jahre lang alle drei Jahre die Ruheherzfrequenz erfasst und die Patienten insgesamt 28 Jahre lang nachbeobachtet. Stieg der Wert bei den Messungen an, erhöhte sich die Wahrscheinlichkeit für gesundheitliche Komplikationen: Pro Zunahme um 5 Schläge pro Minute stieg das Risiko für Tod relativ um 12%, für Herzinsuffizienz um 13%, Myokardinfarkt um 9%, Schlaganfall um 6% sowie ka…