Wenn das Herz auf die Psyche schlägt
N.N. · CME · 2013 · Heft 11 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Patienten mit Depression haben eine deutlich erhöhte Inzidenz der koronaren Herzkrankheit (KHK). Umgekehrt leiden auch viele Patienten mit KHK unter depressiven Störungen. Diese verschlechtern die kardiale Prognose maßgeblich. Inzwischen gilt die Depression als unabhängiger kardialer Risikofaktor. Umso wichtiger ist es, eine komorbide Depression bei Herzpatienten frühzeitig zu erkennen und adäquat zu behandeln. Die antidepressive Therapie sollte sich an den etablierten Leitlinien orientieren. Dabei muss darauf geachtet werden, unerwünschte kardiale Wirkungen zu vermeiden. Bei den einzelnen pharmakologischen und…