Tauchund Ertrinkungsunfälle
N.N. · CME · 2013 · Heft 9 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Schwere Tauchunfälle sind potentiell lebensbedrohliche Ereignisse, die durch einen raschen Abfall des Umgebungsdrucks beim Auftauchen hervorgerufen werden und mit der Bildung von freien Gasblasen im Blut und Gewebe einhergehen. Unabhängig davon, ob eine Dekompressionskrankheit (DCS) oder eine arterielle Gasembolie (AGE) vorliegt, sind die wichtigsten Sofortmaßnahmen die schnellstmögliche Gabe von Sauerstoff in höchstmöglicher Konzentration und die Volumentherapie. Wichtigste weiterführende Maßnahme ist die schnellstmögliche Rekompression in einer Druckkammer mit hyperbarem Sauerstoff. Ertrinkungsunfälle stellen…