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Mehr subdurale Hämatome unter Antithrombotika

N.N. · MMW - Fortschritte der Medizin · 2017 · Heft 5 · S. 1 bis 1

Dokument
554103
CareLit-ID
Jahr
2017
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
MMW - Fortschritte der Medizin
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 5 / 2017
Jahrgang 12
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2017-05-01 00:00:00
ISSN
1613-3560

Zusammenfassung

Patienten mit gerinnungshemmender Therapie erleiden häufiger subdurale Blutungen, wie eine Fall-Kontroll-Studie aus Dänemark zeigt. „Fälle“ waren 10.010 Patienten, bei denen zwischen 2000 und 2015 ein Subduralhämatom diagnostiziert worden war. Als Kontrollen dienten 400.380 Personen aus der Allgemeinbevölkerung. Von den Patienten mit subduraler Blutung standen 47,3% unter gerinnungshemmender Therapie. Für jede Art von Antihrombotikum wurde ein erhöhtes Risiko für Subduralhämatome ausgemacht: Unter ASS erhöhte sich das Risiko um 24%, unter Clopidogrel um 87%, unter einem DOAK um 73%. Mit Vitamin-K-Antagonisten wa…

Schlagworte

subdurale Hämatome Antithrombotika gerinnungshemmende Therapie Blutungen Risiko Fall-Kontroll-Studie ASS Clopidogrel DOAK Vitamin-K-Antagonisten Hematoma Subdural Anticoagulants Risk Factors Case-Control Studies Aspirin