Verdacht auf Histaminintoleranz abklären
N.N. · MMW - Fortschritte der Medizin · 2018 · Heft 9 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine Histaminintoleranz als Ursache unspezifischer Beschwerden wird von Patienten oft vermutet — lässt sich aber selten bestätigen. Verlässliche Laborparameter gibt es nicht. Prof. Christiane Bayerl, Wiesbaden, rät, zunächst schwere Darmerkrankungen oder eine Allergie auszuschließen. Zur Sicherung der Verdachtsdiagnose empfiehlt sie eine dreistufige Ernährungsumstellung: Auf der ersten Stufe soll der Patient zwei Wochen lang auf histaminreiche Nahrungsmittel wie Makrele, Hering oder Thunfisch, Käse, geräucherten Schinken, Sauerkraut, Spinat und Rotwein verzichten. Die zweite Stufe sieht die Re-Exposition mit den…