Trauma und Psychose
Psychiatrische Pflege · 2019 · Heft 8 · S. 45 bis 50
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung. Der Aufsatz beschreibt den möglichen Zusammenhang zwischen einem traumatisierenden Ereignis und einer sich später entwickelnden psychotischen Symptomatik. Diese Beschreibung erlaubt es Pflegefachpersonen, gezielte pflegerische Interventionen zu planen und durchzuführen, weil die Ursache der psychotischen Symptomatik der Angst zugeschrieben wird. Der neurowissenschaftliche Ansatz des Aufsatzes lässt es zu, die angstbewältigenden Strukturen des Gehirns durch Beziehungsarbeit gezielt zu stärken und so die zugrunde liegende Angst und die daraus resultierende Symptomatik zurückzudrängen.