Freizeit-Studie
N.N. · MMW - Fortschritte der Medizin · 2016 · Heft 17 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine mögliche Erklärung dafür, warum vor allem junge Männer so anfällig für Glücksspielprobleme sind, liefert die Münchner „Freizeit-Studie“: Nach Pawel Sleczka vom Münchner Institut für Therapieforschung (IFT) ist Glücksspielen mit Stress und stressauslösenden Ereignissen assoziiert. Den Betroffenen mangelt es offenbar an der Fähigkeit zum „funktionellen Handlungsaufschub“, weshalb sie in stressreichen Situationen voreilig agieren. In der Studie spielten 20% von 170 problematischen Spielern infolge negativer Lebensereignisse. 10% hatten als Folge des Glücksspiels suizidale Gedanken. …