CareLit Fachartikel

Dravet-Syndrom als Impfschaden anerkannt

N.N. · MMW - Fortschritte der Medizin · 2016 · Heft 9 · S. 1 bis 1

Dokument
558514
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
MMW - Fortschritte der Medizin
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 9 / 2016
Jahrgang 11
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2016-09-01 00:00:00
ISSN
1613-3560

Zusammenfassung

Das Dravet-Syndrom, eine schwere Form myoklonischer Epilepsie im Kindesalter, kann als Impfschaden anerkannt werden. Die Versorgungsbehörden können dies nicht mit dem Argument abweisen, dass eine Genmutation zugrunde liege, wie das Bayerische Landessozialgericht entschied. Der im Jahr 2000 geborene Kläger hatte im dritten Lebensmonat den neu eingeführten Sechsfach-Impfstoff Hexavac® erhalten, welcher 2005 wegen möglicherweise unzureichende Wirksamkeit vom Markt genommen wurde. Drei Tage nach der Impfung kam es zum ersten Krampfanfall. …

Schlagworte

Dravet-Syndrom Impfschaden myoklonische Epilepsie Kindesalter Sechsfach-Impfstoff Hexavac Bayerisches Landessozialgericht Genmutation Dravet Syndrome Epilepsy Myoclonic Vaccines Genetic Mutation Child Legal Decision MMW - Fortschritte der Medizin