CareLit Fachartikel
Dravet-Syndrom als Impfschaden anerkannt
N.N. · MMW - Fortschritte der Medizin · 2016 · Heft 9 · S. 1 bis 1
Dokument
558514
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Dravet-Syndrom, eine schwere Form myoklonischer Epilepsie im Kindesalter, kann als Impfschaden anerkannt werden. Die Versorgungsbehörden können dies nicht mit dem Argument abweisen, dass eine Genmutation zugrunde liege, wie das Bayerische Landessozialgericht entschied. Der im Jahr 2000 geborene Kläger hatte im dritten Lebensmonat den neu eingeführten Sechsfach-Impfstoff Hexavac® erhalten, welcher 2005 wegen möglicherweise unzureichende Wirksamkeit vom Markt genommen wurde. Drei Tage nach der Impfung kam es zum ersten Krampfanfall. …
Schlagworte
Dravet-Syndrom
Impfschaden
myoklonische Epilepsie
Kindesalter
Sechsfach-Impfstoff
Hexavac
Bayerisches Landessozialgericht
Genmutation
Dravet Syndrome
Epilepsy
Myoclonic
Vaccines
Genetic Mutation
Child
Legal Decision
MMW - Fortschritte der Medizin