Keine schlechtere Brustkrebs-Prognose
N.N. · MMW - Fortschritte der Medizin · 2015 · Heft 11 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Junge Krebspatientinnen mit positiver Familienanamnese haben öfter ungünstige Tumoreigenschaften. Ihr Rezidivrisiko ist mit den heute üblichen Therapien aber nicht erhöht, so das Ergebnis der britischen POSH-Studie, in der Frauen, bei denen vor dem 41. Lebensjahr Brustkrebs diagnostiziert wurde, nach modernen Standards behandelt wurden. Von 2. 850 Teilnehmerinnen hatten 34, 1% mindestens eine Verwandte mit Brustoder Eierstockkrebs. Tumoren bei Frauen mit positiver Familiengeschichte (FH+) wurden häufiger im Rahmen von Kontrollen entdeckt (3, 0% vs. 0, 1% bei FH-). Sie wurden zudem häufiger als Grad 3 klassifizie…