Selbststabilisierung und Stabilisierung bei Demenz
N.N. · Pflegezeitschrift · 2025 · Heft 9 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Demenzkranke haben ein starkes Bedürfnis nach Geborgenheit und Sicherheit. Im schweren Stadium fehlt ihnen jedoch die Kompetenz zur Selbstberuhigung, so dass sie auf externe Stabilisierungsleistungen angewiesen sind. Ein Teil von ihnen besitzt hingegen das Vermögen zur unbewussten Selbststabilisierung, das sie mit Kleinkindern und einem Teil der beeinträchtigten, aber nicht-demenzkranken Betagten teilen. Pflegenden und Betreuenden obliegt hier die Aufgabe, den Betroffenen bei ihrer demenztypischen Eigenweltgestaltung überwiegend mittels Stabilisierungsformen des „Mitgehens und Mitmachens“ wirksam beizustehen. Nu…