Versorgungsengpass Komorbidität? Menschen mit einer „Doppeldiagnose“ Psychose und Sucht an der Schnittstelle von stationärer und ambulanter Versorgung
Löhrer, F.; Tuchtenhagen, F.R. · Das Gesundheitswesen · 2005 · Heft 3 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Probanden mit einer komorbiden F1/F2-Erkrankung stellen besondere Anforderungen an die sie versorgenden Institutionen. Hohe Individualität in der Therapiegestaltung und eine enge Abstimmung zwischen psychotherapeutischen und pharmakologischen Vorgehensweisen, idealer Weise in einer Hand, bestimmen die Effizienz von Behandlungsansätzen. Gerade an den Schnittstellen zwischen stationärer und ambulanter Versorgung ergeben sich für komorbide Patienten besonders gravierende Probleme. Einerseits belasten lange Wartezeiten und sehr administrativ überlastete Antragsprocedera für Entwöhnungsbehandlungen der üblichen Weise…