Molar Incisor Hypomineralization: Ätiologie, Einteilung, Therapie und Grenzen
Krämer, N. · Das Gesundheitswesen · 2011 · Heft 3 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ein besonderes Problem stellen in der letzten Zeit Mineralisationsstörungen der ersten bleibenden Molaren und Inzisiven mit einer Prävalenz von 10 bis 25% (Molar Incisor Hypomineralisation [MIH]) dar. Hauptsächlich betroffen sind die 1. Molaren und die mittleren Schneidezähne der bleibenden Dentition. Zunehmend zeigen sich jedoch ähnliche Veränderungen auch im Milchgebiss. Mit einer Häufigkeit von etwa 5% sind vor allem die zweiten Milchmolaren betroffen. Aufgrund der fehlerhaften Kalziumund Phosphateinlagerung zeigen diese Zähne je nach Schweregrad diskrete Opazitäten bis hin zu Schmelzaussprengungen und eine d…