CareLit Fachartikel

Anosognosie

Brühl, S. · Sprache · Stimme · Gehör · 2025 · Heft 3 · S. 98 bis 99

Dokument
564681
CareLit-ID
Jahr
2025
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Sprache · Stimme · Gehör
Autor:innen
Brühl, S.
Ausgabe
Heft 3 / 2025
Jahrgang 49
Seiten
98 bis 99
Erschienen: 2025-08-29 13:00:00
ISSN
0342-0477

Zusammenfassung

Der Terminus A-noso-gnosie stammt aus dem Griechischen und bedeutet das Nichterkennen von Krankheit. Nach Klaus Poeck [1] bezieht sich der Begriff im engeren Sinne auf das Nichterkennen von Funktionsstörungen der Bewegung (z. B. Halbseitenlähmung), des Sehens (Blindheit), des Hörens (Taubheit) und auch der Sprache (Aphasie) nach Hirnschädigung. Eine Anosognosie (im Weiteren ANG genannt) für die Halbseitenlähmung kommt am häufigsten vor, es ist allerdings auch das häufigste neurologische Symptom (vgl. Beispielbox). Die Anosognosie ist ein noch wenig verstandenes Störungsbild, das durch eine fehlende/ mangelnde Kr…

Schlagworte

Anosognosie Krankheitseinsicht Funktionsstörungen Halbseitenlähmung Aphasie neurologisches Symptom Anosognosia Hemiplegia Aphasia Neglect Brain Damage Executive Function Disorders Sprache · Stimme · Gehör