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Versorgung in Deutschland Wird bei Lungenembolie zu selten lysiert?

N.N. · MMW - Fortschritte der Medizin · 2019 · Heft 11 · S. 1 bis 1

Dokument
567269
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
MMW - Fortschritte der Medizin
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 11 / 2019
Jahrgang 14
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2019-11-01 00:00:00
ISSN
1613-3560

Zusammenfassung

Eine Thrombolyse erhöht die Überlebenschancen hämodynamisch instabiler Patienten mit Lungenembolie (LE). Doch nur eine Minderheit erhält diese Therapie. Von 2005 – 2015 wurden in Deutschland über 885. 000 LE-Patienten stationär behandelt. In dieser Zeit sank die Krankenhausmortalität von 20, 4% auf 13, 9%. Dies wird v. a. auf die systemische Lyse zurückgeführt. Von den Patienten mit hämodynamischer Instabilität wurden im Schnitt nur 23, 1% lysiert. Dabei hätte diese Gruppe den größten Nutzen: Bei hämodynamisch instabilen Patienten mit noch erhaltenem Kreislauf wurde die Sterberate durch Lyse von 49, 9% auf 28, 6…

Schlagworte

Lungenembolie Thrombolyse Überlebenschancen hämodynamische Instabilität Krankenhausmortalität systemische Lyse Pulmonary Embolism Thrombolysis Survival Rate Hemodynamics Hospital Mortality Systemic Therapy MMW - Fortschritte der Medizin