Der Kampf gegen die innere Natur
Dr. Täube ; R. , Täube, B. · Deutsches Yoga-Forum · 2025 · Heft 5 · S. 28 bis 32
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hier, am Ende der Gītā, redet Krishna noch einmal mit aller rhetorischer Nachdrücklichkeit auf Arjuna ein. Er beschwört ihn, sich ihm doch ganz hinzugeben und nach Vollkommenheit zu streben. Damit meint er: Frei sein von allen Bindungen – auch von der Natur in uns. Das ist ein äußerst ehrgeiziges moralisches Unternehmen. Es erfordert einen stetigen Kampf gegen unsere innere Natur. Denn bekanntlich ist sie mächtiger als unser guter Wille. In einem abgewandelten Bibelspruch (Mt 26, 41) nenne ich das: Der Geist ist willig, aber das Fleisch hat seinen eigenen, stärkeren Willen. So geraten wir in einen ständigen Kamp…