„Das dauert“ Warten als Tugend
Holtbernd, T. · NOVAcura · 2025 · Heft 9 · S. 23 bis 25
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Es ist eigenartig, wir verplempern oft viel Zeit mit unnützem Tun, sind im Rückblick erstaunt, wie we nig „Sinnvolles“ wir gemacht haben, und auf der an deren Seite genervt, wenn wir auf etwas warten müssen. Wir wünschen uns Gelassenheit und könn ten die Krise kriegen, wenn ein alter Mensch an der Supermarktkasse sein Kleingeld zusammenzählt. Das erzwungene Warten widerstrebt uns, weil wir effektiv und effizient sein wollen oder sollen. Wir können das Tempo nicht bestimmen und wenn wir am Gleis auf den Zug warten, sehen wir uns der un ermesslichen Weite des Bahnuniversums gegen über, in dem wie in einem schwarze…