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Tollwut in Europa

Reinhardt, F.; Wendt, S.; Pfeffer, M.; Freuling, C.; Müller, T.; Lübbert, C. · Deutsches Ärzteblatt · 2026 · Heft 4 · S. 1 bis 1

Dokument
572274
CareLit-ID
Jahr
2026
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Reinhardt, F.; Wendt, S.; Pfeffer, M.; Freuling, C.; Müller, T.; Lübbert, C.
Ausgabe
Heft 4 / 2026
Jahrgang 58
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2026-03-06 00:00:00
ISSN
0172-2107

Zusammenfassung

Die Tollwut (Rabies, Lyssa) zählt zu den ältesten bekannten Zoonosen und verläuft nach Auftreten klinischer Symptome nahezu ausnahmslos tödlich. Weltweit sterben nach WHO-Angaben jährlich etwa 60 000 Menschen an Tollwut – vor allem in Südasien und Afrika (1, 2). In den Ländern der Europäischen Union (EU) wurde die terrestrische Tollwut durch konsequente Impfprogramme bei Wildtieren weitgehend ausgerottet (3, 4); dennoch besteht in Deutschland weiterhin ein geringes Infektionsrisiko durch Kontakt mit Fledermäusen und aus Endemiegebieten eingeführten Tieren (5, 6). Darüber hinaus sind ungeimpfte Reisende in Endemi…

Schlagworte

Tollwut Deutschland Impfprogramme Afrika Infektion Deutsches Ärzteblatt