Chirurgische Stabilisierung von Rippenfrakturen
Huelskamp, M.D.; Nzomo, M.M.; Acar, L.; Marschall, U.; Raschke, M.J.; Rosslenbroich, S. · Deutsches Ärzteblatt · 2026 · Heft 4 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das schwere Thoraxtrauma ist eine der häufigsten Todesursachen polytraumatisierter Patientinnen und Patienten und bei älteren mit einer erhöhten Letalität assoziiert (1). Eine frühzeitige operative Stabilisierung frakturierter Rippen („surgical stabilisation of rib fractures“, SSRF) könnte in bestimmten Fällen mit einer signifikanten Reduktion von Mortalität, pulmonalen Komplikationen und Krankenhausverweildauer verbunden sein (2). Verschiedene Empfehlungen unter anderem der Chest Wall Injury Society (CWIS) und der World Society of Emergency Surgery (WSES) wurden bereits veröffentlich (3).