Psychosomatischen Bezug berücksichtigen
Wörz, R. · Deutsches Ärzteblatt · 2026 · Heft 4 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Darstellung der Leitlinie Nichtspezifische Nackenschmerzen (1) ist schon in Anbetracht der Punktprävalenz von rund 5 % verdienstvoll. Wichtig sind darin die Hinweise auf zahlreiche mögliche Ursachen. Vielfache Erfahrungen und systematische Forschung ergaben, dass es sich bei Schmerzen an Nacken und Rücken meist um myofaszielle, um funktionelle muskuläre und/oder von den Faszien ausgehende Störungen handelt (2). Sie haben oft einen psychosomatischen Bezug, speziell bei anhaltenden Verläufen (3). Chronische Schmerzen allgemein stellen Belastungen für die Betroffenen, ihre Angehörigen, das Gesundheitswesen und…