Usher-Syndrom
Fesser, I. · Sprache · Stimme · Gehör · 2025 · Heft 4 · S. 151 bis 152
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Usher-Syndrom (USH) ist eine genetisch und phänotypisch heterogene Erkrankung [1], die autosomal-rezessiv vererbt wird [1] [2]. Genmutationen verursachen angeborenen/frühen Hörverlust, eine degenerative Stäbchen-Zapfen-Netzhauterkrankung (Retinitis Pigmentosa [RP]) und in Teilen Gleichgewichtsstörungen [1]. USH ist eine komplexe genetische Erkrankung, die zur kombinierten Taubblindheit führt. Es gibt drei Subtypen mit unterschiedlichen Ausprägungen. Eine frühe Diagnostik ist relevant, um rechtzeitig zu behandeln und die Hörund Sprachentwicklung zu unterstützen. Article published online: 27 November 2025 © 20…