Stabile Inzidenz der atopischen Dermatitis über eine Dekade aber Diskrepanzen zwischen Elternund Arztberichten: die Ulmer Geburtskohorten
Genuneit, J.; Braig, S.; Logan, C.; Weiss, J.; Brenner, H.; Rothenbacher, D. · Das Gesundheitswesen · 2017 · Heft 8/09 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die ISAAC Phase Three dokumentiert bei 6 – 7-Jährigen weltweit eine meist ansteigende Symptomprävalenz der atopischen Dermatitis (AD). Andere, neuere Wiederholungssurveys zeigen eine stabile Erkrankungslast bei Schulkindern. Daten zu zeitlichen Trends in der frühen Kindheit sind selten. Methoden: Wir werteten zwei Geburtskohortenstudien aus, die 2000/01 und 2012/13 in Süddeutschland aus der Allgemeinbevölkerung rekrutiert wurden: die Ulmer Säuglingsstudie (US, n = 1090) und die Ulmer SPATZ Gesundheitsstudie (n = 1006). AD Symptome und Diagnosen wurden mit jährlichen Fragebögen erfasst, die die Elter…