Risikobewertung anhand des absoluten attributablen Risikos in Kombination mit der Schwere des Effekts am Beispiel des Kniens im Beruf
Liebers, F.; Latza, U. · Das Gesundheitswesen · 2017 · Heft 8/09 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt zur Bewertung von Risiken ein komplexes Vorgehen (BfR 2010). Für die Kriterien Schwere, Häufigkeit und Eintrittswahrscheinlichkeit werden Kategorien angegeben. Der US-Standard DoD 2012 – MIL-STD-882E untersetzt die Kategorien der Schwere und der attributablen Häufigkeit semiquantitativ. Darüber werden Risiken als hoch, ernsthaft, mittel, gering und eliminiert eingestuft. Als ernsthaftes Risiko werden schwere Schäden (z. B. Berufskrankheit) bei seltenem Auftreten und andere Schäden (z. B. Arbeitsunfähigkeit) ab häufigem Vorkommen bewertet. Ziel ist, die…