Diagnose MIH – und was dann?
Giraki, M. · Das Gesundheitswesen · 2019 · Heft 3 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bevölkerungsrepräsentative Daten aus der letzten Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) zeigen, dass aktuell etwa 30% der 12-Jährigen an einer Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH), einem entwicklungsbedingten qualitativen Zahnhartsubstanzdefekt, der mindestens einen ersten bleibenden Molaren und optional auch Inzisiven betrifft, leiden. Die DGZMK warnt bereits vor einer neuen Volkskrankheit. Die Ätiologie der Erkrankung bleibt bisher unklar. Eine frühzeitige Diagnostik der MIH anhand eindeutig definierter Kriterien ist möglich und notwendig. Sie erlaubt, abhängig vom Schwereund Ausprägungsgrad der Erkrank…