Blutbleiuntersuchung bei Kindern
Bentama, D.; Mazick, A.; Suchenwirth, R. · Das Gesundheitswesen · 2019 · Heft 3 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Aufnahme von Blei über Trinkwasser, Nahrung oder kontaminierte Böden sollte bei Kindern so gering wie möglich gehalten werden. Die gesundheitlichen Auswirkungen sind bei Kindern stärker als bei Erwachsenen und können irreversible sein. Sie betreffen insbesondere das zentrale Nervenund blutbildende System. Blei hat keine Wirkschwelle, daher wurde 2009 der HBM-I und HBM-II-Wert ausgesetzt. Der Referenzwert für Kinder liegt bei 35 µg/l (2009). Das Ziel der Untersuchung ist die Abschätzung der aktuellen Blutbleikonzentration (BLL) von Kindern, die in Wohnungen mit Bleileitungen leben. Im Rahmen der Gefahrenabweh…