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Campylobacteriosen in Hessen: Warum wird Rohmilch nicht abgekocht?

Becker, L.; Heinmüller, P.; Ernst, H.; Henrich, I.; Bornhofen, B.; Hauri, A. · Das Gesundheitswesen · 2019 · Heft 3 · S. 1 bis 1

Dokument
575303
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Das Gesundheitswesen
Autor:innen
Becker, L.; Heinmüller, P.; Ernst, H.; Henrich, I.; Bornhofen, B.; Hauri, A.
Ausgabe
Heft 3 / 2019
Jahrgang 81
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2019-04-05 13:00:00
ISSN
0941-3790

Zusammenfassung

Campylobacteriosen sind in Deutschland die am häufigsten gemeldeten Gastroenteritiden. Der Verzehr von Rohmilch ist ein lang bekannter Risikofaktor für den Erwerb einer Campylobacteriose. Aber auch das Erkrankungsrisiko durch eine Infektion mit EHEC, Salmonellen und Listeria monocytogenes ist erhöht. Rohmilch darf nur unter bestimmten Voraussetzungen an Verbraucher abgegeben werden. Zum einen gibt es die „ab Hof“-Abgabe, bei der vom Erzeuger auf ein Abkochen durch den Konsumenten vor dem Verzehr deutlich hingewiesen werden muss. Zum anderen gibt es die Abgabe als „Vorzugsmilch“, die für den rohen Verzehr gedacht…

Schlagworte

Deutschland Ärzte Infektion Campylobacter Das Gesundheitswesen