CareLit Fachartikel

Zwangssterilisationen in Thüringen und Württemberg 1933–1945

Kinas, S. · Das Gesundheitswesen · 2019 · Heft 2 · S. 126 bis 131

Dokument
575370
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Das Gesundheitswesen
Autor:innen
Kinas, S.
Ausgabe
Heft 2 / 2019
Jahrgang 81
Seiten
126 bis 131
Erschienen: 2019-08-27 13:00:00
ISSN
0941-3790

Zusammenfassung

Bei der Durchführung des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses vom 14 Juli 1933 (GzVeN) kam den an den Staatlichen Gesundheitsämtern tätigen Amtsärzten eine Schlüsselfunktion zu. Sie verfassten einen Großteil der Sterilisationsanzeigen, stellten die überwiegende Mehrheit der Sterilisationsanträge und wirkten als Gutachter oder Richter an den Entscheidungen der Erbgesundheitsgerichte mit. Der Beitrag präsentiert genaue Zahlen zu den Folgen der Sterilisationspolitik in Thüringen und Württemberg und benennt die Ursachen für die erheblichen Unterschiede, die bei der Durchführung des GzVeN in diesen Ländern a…

Schlagworte

Durchführung Gzven Thüringen Württemberg Gesetzes Verhütung Erbkranken Nachwuchses Staatlichen Gesundheitsämtern Tätigen Amtsärzten Das Gesundheitswesen