„Depression ist nicht mannbar“. Eine qualitative Studie zur Bedeutung von Geschlecht in der Behandlung von Männern mit Depressionen aus Sicht psychiatrischer Fachkräfte
Stiawa, M.; Krumm, S. · Das Gesundheitswesen · 2019 · Heft 8/09 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Männer weisen im Vergleich zu Frauen niedrigere Depressionsprävalenzen bei höheren Suizidraten („Genderparadox der Depression“) und eine spätere Inanspruchnahme von psychiatrischen/psychotherapeutischen Versorgungsangeboten auf. Um einen ungedeckten Behandlungsbedarf zu decken, werden zunehmend Forderungen nach geschlechtssensiblen Behandlungsangeboten formuliert. Befragungen von psychiatrischen Fachkräften zu geschlechterspezifischen Bedarfen depressiver Männer und Konsequenzen für die Behandlung im stationären Setting sind ein wichtiger Schritt für die Entwicklung angemessener Versorgungsangebote.…